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Espressokunde

Bohnen

Unter den ungefähr 90 verschiedenen Kaffeepflanzenarten sind die aus Afrika stammenden Coffea Arabica (Arabica-Kaffee) und Coffea Canephora (Robusta-Kaffee) die in erster Linie verwendeten Arten. Mit einem Anteil von 61% an der Kaffeeproduktion ist Arabica die bekannteste unter den Kaffeepflanzen.

Arabica gedeiht nur in Höhenlagen bis hin zur Vegetationsgrenze. Deshalb wird die Pflanze auch häufig als „Hochlandkaffee“ bezeichnet. Sowohl in süd- und zentralamerikanischen Hochländern als auch in Ostafrika kann sich so ein häufig elegantes, feines und komplexes Aroma bilden.

Tropische Gebiete sind optimal für das Wachstum der Arabica-Pflanze, da dort perfekte Regen und Temperaturbedingungen herrschen. So können die Arabica-Kaffeebohnen relativ gleichmäßig reifen und durchschnittlich ein bis zwei Mal pro Jahr geerntet werden.

Der Robusta-Kaffee, Coffea Canephora, unterscheidet sich von der Arabica-Pflanze stark im Geschmack und hat im Gegensatz zu Arabica ein buntes Bohnenbild. Sie ist für ihre bittere und strenge Note bekannt und trifft daher nicht jeden Geschmack. Außerdem weist sie einen höheren Koffeinanteil in der Bohne auf. Insgesamt macht Robusta rund 25% der Welt-Kaffeeproduktion aus.

Die Kaffeepflanze wächst ebenfalls in tropischen Gebieten. Optimale Wachstumsbedingungen findet sie bei einer Höhe von 200 bis 600 Metern.